17-09-2026, 06:01 PM
(This post was last modified: 17-09-2026, 06:01 PM by Pierre Dumont Himself.)
From an online article by Dr. Eberhard Ostermann:
Quote:Die Sprache der Blasphemie war verboten und verlockend zugleich. Und sie war äußerst komplex: So war es beispielsweise verpönt, bei Christi Gliedern zu schwören. Für die mögliche Bestrafung war es dabei von großer Bedeutung, ob sich die betreffenden Körperteile ober- oder unterhalb der Gürtellinie befanden. Dem Zürcher Stadtrecht von 1344 zufolge hatte eine empfindliche Geldbuße zu zahlen oder mit acht Tagen Stadtverweis zu rechnen, wer einen der folgenden Schwüre verwendete: „Gotz wunden, Gotz sweis, Gotz schedel, Gotz höpt, Gotz kopf, Gotz styrn, Gotz lunge, Gotz leber, Gotz ader, Gotz bart, Gotz nasa.“ Dieser Katalog wurde später noch durch „Gotz hertz, Gotz grind [Gottes Schorf bzw. Kopf], Gotz fuos“ und „Gotz zers“ (Gottes Penis) ergänzt.You are not allowed to view links. Register or Login to view.
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Besonders im Mittelmeerraum war es nicht unüblich, Maria eine Hure zu nennen oder Jesus einen Ziegenbock, der im Unterschied zum Schafsbock, einem Symbol männlicher Stärke, als besonders dumm galt, weil er es zulässt, dass auch Rivalen seine Weibchen besteigen.



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