Bernd > 17-03-2026, 07:12 PM
Bernd > 17-03-2026, 07:21 PM
Bernd > 17-03-2026, 07:25 PM
JustAnotherTheory > 17-03-2026, 09:07 PM
Koen G > 17-03-2026, 09:51 PM
Rafal > 17-03-2026, 10:00 PM
Aga Tentakulus > 17-03-2026, 10:19 PM
Koen G > 17-03-2026, 10:44 PM
R. Sale > 18-03-2026, 01:48 AM
Bernd > 18-03-2026, 09:24 PM
(17-03-2026, 09:07 PM)JustAnotherTheory Wrote: You are not allowed to view links. Register or Login to view.I'm sorry but these do not convince me. The art style is that of the classic Diebold Lauber workshop, of which many tens, if not hundreds, of examples already exist.Are you sure?
Quote:Die kolorierten Federzeichnungen zum typologischen Hauptteil der Handschrift stammen zum überwiegenden Teil von einem einzigen Illustrator, dem Hauptmeister, der Ulrichs Vorgaben getreu umsetzt. Seine Figurengruppen weisen oft wenig Dynamik auf, auch haben fast alle seiner Figuren denselben unbeweglichen Gesichtsausdruck, der einem starren Lächeln gleicht.
Nur drei Bildseiten wurden vom sogenannten fortschrittlichen Meister ausgestaltet (fol. 80v: Gefangennahme Christi; fol. 81v: Petrus und Malchus; fol. 96v: der gekreuzigte Christus und die beiden Schächer), diese sind jedoch von wesentlich höherer Qualität als die des Hauptmeisters. Allerdings ist dem fortschrittlichen Meister ein schwerer Fehler unterlaufen: eines der Naturbeispiele zur Kreuzigung ist ein „Eselskentaur“, onocentaurus, nach den Angaben Ulrichs ein Menschenleib mit Eselskopf, den er irrtümlich als Eselskörper mit Menschenkopf darstellte.[3] Der Schreiber versuchte, den Irrtum zu korrigieren, indem er den Menschenkopf mit caput asini (Eselskopf) und den Körper mit corpus hominis (Menschenkörper), beschriftete.
Zwei weitere Meister haben den Anhang zu Tugenden und Lastern illustriert. Meister 3 wird von Martin Roland als Ulrich selbst identifiziert, der auch einige Figuren zu den Illustrationen des Hauptteils beisteuerte (fol. 9v, 92v, 139v).